people don’t know what they want until you show it to them

Ich finde ja Apple von seiner Idee her toll.

Klar verdienen sich die Mitarbeiter und Erfinder – sehr gerne bezeichne ich sie auch als Ideenklauer 2.0 – DUMM UND DEPPAT.
Aber jetzt mal ehrlich – die Idee find ich toll:

Ein Iphone 5c mit nur 16 GB kostet 699€.
Ich habe es mal nachgerechnet.
Ich müsste, um mir ein nagelneues, wunderschönes, jedoch technologisch nicht wirklich außergewöhnliches Gerät leisten zu können 87,4 Stunden arbeiten. 2 MONATE ARBEITEN FÜR EIN IPHONE ?! (und diese 2 Monate ernähre ich mich von Wasser und Brot.)
Aber he! Apple hat sich da ein kleines Spielchen überlegt, um seine Kunden anzuspornen, um ihnen Spiel und Spaß bei ihren Gerät zu garantieren.
Nämlich werden in jedes neue Apple-Gerät ganz viele kliiiiiitzekleine Fehler eingebaut, die einem dann zum Beispiel eine Seitenansicht in OS X Pages verwehrt oder das Handy nicht mehr diebessicher macht, da jedermann das Gerät wiederherstellen kann.

Die Quest der Apple-Benutzer liegt darin, diese klitzekleinen Käferchen zu finden.

Dann nämlich wird die nächste Runde eröffnet. Denn dann startet die Shitstorm-Runde. Wer da nicht genug über das neue Update schimpft und “Mimimi-das geht nicht und das geht nicht und überhaupt geht garnichts” jammert, und auch nicht noch andere Benutzer zum sudern animiert – tja, der hat diese Runde verloren.
Denn nur die starken Sieger, die sich am lautesten beschweren, schaffen es in die finale Runde:
Die Runde des “Irgendein Praktikant sucht in einem kleinen dunklen Büro das Internet nach Findern durch, die die immerwährenden kleinen Fehler entdeckt haben”
Der Preis ist hoch! Nun sammelt dieser Praktikant alle Beschwerden und leitet diese in einer gesammelten Mail täglich an die ganz großen Bosse. Nun hat nämlich der lauteste Finder bei ihnen Gehör genossen und kommt zu dem unbeschreiblich schönen Erlebnis, etwas zu Apple beigetragen zu haben.

Und dann wird ein neues Update aufgesetzt.
Das aber bitte wöchentlich, sonst würde den Apple-Kunden ja langweilig werden! Und bitte auch noch gleich ein neues Gerät, weil am alten funktioniert das neue Update ja nicht!

Und so hat sich durch diese kleinen Spielchen Steve Jobs sein Vermögen auf 8,3 Milliarden Dollar erhöhen können. (498798 Jahre arbeiten)

 

Und die Moral von der Geschicht:  Jobs macht die ganz große Kohle, ein normaler Job leider nicht.

Just gimme some truth now

Ich habe mir manche Sachen schon immer auf meine Art und Weise erklärt.
Früher dachte ich beispielsweise, dass essentielle Aminosäuren deswegen essentiell seien, weil man sie essen muss.
Und Hochspannungsleitungen hießen deswegen so, weil sie hoch in der Luft waren.

Mir ist bewusst, dass dies nur lächerliche Kleinigkeiten sind. Trotzdessen frage ich mich, ob ich meine Augen vor der Wahrheit verschließe ? Ich hätte doch mit ein paar wenigen Klicks oder einem kurzen Buchaufschlagen die eigentliche Wahrheit erfahren können. Doch ich habe es nicht getan.
Und wieso ?
Weil ich mit meiner Wahrheit schlicht und einfach zufrieden war.

I’m just a soul whose intentions are good

Warum verspüren (tierfreundliche) Menschen das Bedürfnis, ein (süßes) Tier zu streicheln ?
Ich erkenne das tagtäglich bei meinem Hund, dass ich quasi reinkippe ins Streicheln.
Aber was bringt uns das ? Es ist doch eigentlich nur eine Freude für den Hund. Ich habe nichts davon. Andererseits verspüre ich aber nicht das Bedürfnis einen Menschen zu massieren.
Aber wieso wollen alle zum Beispiel immer meinen Hund streicheln ?
Wollen sie unbewusst wissen, wie weich das Fell ist ? Wollen sie ihren Duft auf meinen Hund übertragen ? Ist es ein insgeheimes Teritorrialverhalten (“Ich bin so eifersüchtig auf deinen Hund, deswegen soll er meinen Duft abbekommen !”) ?
Wieso würde ich im Zoo am liebsten ins Gehege klettern, um den süßen schlafenden Koalabären zu knuddeln ?
Wieso haben Menschen einfach diesen “Drang”, süße und knuffige Tiere anzufassen ?

People are strange when you’re a stranger

Ich bin Ausländerin.
Ja genau,
genauso wie du in “meinem” Land AusländerIn bist.

Ich habe nie diese nationale Engstirnigkeit nachvollziehen können. Ich bin weder eine slowakische Österreicherin, noch eine österreichische Slowakin.
Ich bin Kat(h)arina.
Geboren in Wien, Eltern mit Migrationshintergrund und einen Großteil meiner Kindheit in der schönen Slowakei verbracht.
Doch warum alle so ein riesen Theater darum machen ist mir schleierhaft.

Though we appear alike, we’re nowhere near alike

Ein Thema, das mir seit geraumer Zeit schon Gedanken bereitet, ist jenes des Zwillingspärchenparadoxons.

Ich habe nämlich diese Szene hier im Kopf: Zwillingsschwestern (AA) angeln sich beide Zwillingsbrüder (BB) und beide Pärchen wohnen im gleichen Haus (AB und AB). Nun schläft die eine Zwillingsschwester am Abend vorm Fernseher ein, während der Mann ihrer Schwester nach Hause kommt und sie dort auffindet und noch Lust auf eine Runde Sex hat. Nichts ahnend und guten Gewissens (denn er denkt ja, es sei seine Frau und sie denkt, er sei ihr Mann) nagelt er da also gerade seine Schwägerin, während seine wirkliche Frau die beiden erwischt.

Ist dies dann theoretisch ‘betrügen’ ?

Und wenn Pärchen AB-Nummer 1 Kinder bekommt und Pärchen AB-Nummer 2 auch Kinder bekommt, sind diese Kinder genetisch eigentlich Geschwister, obwohl sie Cousinen sind ??

Falls jemandem so ein Fall schon einmal untergekommen ist, bitte ich um sofortige Verständigung!

Everything in life depends on good preparation

Funny fact:

Das süße, kleine, gelbe Zettelchen namens Post-it entstand durch einen Industriefehler des Mutterkonzerns 3M.
Man wollte nämlich einen neuen, revolutionären Superkleber erfinden, der besser als alle anderen sein sollte – stattdessen kam es zu einer klebrigen Masse, die man wieder ablösen konnte.
Und so wurde (zwar erst ein paar Jahre später, aber doch) die Idee für den Post-it geboren.

Und was lernen wir daraus ?

Dass man so gut wie garnichts im Leben planen kann, da das Leben sowieso immer nur das macht, worauf es gerade Lust hat. Vielleicht sollte man einfach nur den Augenblick genießen und den Gedanken nicht verlieren, dass alles Schlechte im Leben irgendwann zu etwas Gutem führt.
Und sei es bloß eine gute Lehre für’s Leben.

Singing aaaaayo, I’m Galileo

Wer hätte gedacht, dass ich mich jemals der Frage “Wieso fischen Sie denn im Müll rum?” stellen müsste.

Es traf sich eines wunderschönen Wintertages zu, dass ich den in meiner Manteltasche noch von Weihnachten vergessenen (hatte den Mantel seither nicht an) vollkommen zerbröselten Schokoweihnachtsmann, den ich wie jedes Jahr von meiner reizenden Omi bekam, loswerden wollte. Also steh ich gerade bei der Ubahn und schmeiße all die schönen alten braunen Brösel in den Müll, als ich plötzlich merke, dass sich unter dem ‘Müll’ auch ein rosa Schein befand, der nun seinen Weg in den Abfalleimer fand. Und da das Leben einer hart arbeitenden Studentin sehr schwer ist und man für 10 Euro immerhin schon 2nhalb Parisienne-Packerl bekommt, greife ich kurzerhand in den Müll; bin mir ja für nix zu schade. Dass neben mir andere Ubahn-Passanten stehen versuche ich dezent zu ignorieren. Long story short: Ich bin dank meiner Schusselligkeit um 10 Euro reicher, heißt ich lebe ab jetzt im Luxus und habe für ein paar Minuten das Leben eines Obdachlosen kennenlernen dürfen.

Und welch Lehre ziehe ich aus diesem Ereignis ?

Nunja, ich weiß jetzt nicht, ob ich mir einfach nur wünsche, reich zu sein, da ich es dann vielleicht nicht nötig hätte, nach 10 Euro zu fischen oder einfach versuche eine peinliche Begebenheit cool abzuschütteln.
Wahrscheinlich beides…
Aber Omi brachte mir schon einst bei:
Wer den Cent nicht ehrt, ist den Euro nicht wert (oder so)

Talkin’ ’bout my generation

Keine Ausbildung, kein Job, keine wirklichen Zukunftsaussichten – aber Hauptsache das neueste Smartphone in der Hand.

Ich verstehe die Wertvorstellungen meiner Generation nicht. Was eigentlich ziemlich traurig ist, wenn man bedenkt, dass ich ja Teil dieser Generation bin. Wieso ist der Besitz wichtiger, als das Sein ?

I wanna be rich and I want lots of money

I don’t care about clever, I don’t care about funny

Obwohl ich gestehen muss, dass ich die Mod(sub)kultur schon sehr cool finde, machen mich Sprüche wie “Der Schein bestimmt das Sein” wahnsinnig aggressiv. But nevermind.
Die Menschen sind nicht immer, was sie scheinen – doch selten etwas Besseres.

Das Mysterium des Tamponwechselns

Eine Sache, die mich schon lange beschäftigt ist diese hier:

Wie handhaben das Mädchen oder Frauen, die kein Blut sehen können, mit ihrer Periode?

Nein ehrlich, kippen die bei jedem Tamponwechsel am Klo um? Gehen manche Mädels vielleicht deswegen nie alleine auf die Toilette? Dieses Mysterium beschäftigt mich sehr und ich habe dieses natürlich auch schon auf dem allseits bekannten gesichtbuch veröffentlicht. Bekam zwar ganz viele likes (hehe isch bin beliebt), aber eine richtige Antwort bekam ich zu meiner Enttäuschung leider nicht…

In diesem Sinne hoffe ich auf eine baldige Auflösung, damit ich zukünftig ruhig und ohne Sorge schlafen kann